24.09.2006 - Frontal21 vs. InternetDas ZDF-Magazin Frontal21, das bereits durch seine einseitig negative
Berichterstattung über Computerspiele auffiel, holt erneut zum Schlag
aus: Das Internet sei böse, weil schlechte Menschen dort ungestraft die
Wahrheit über windige Geschäftsleute, dubiose Konzern-Machenschaften und
weltfremde Juristen sagen dürften. Schnell fallen die Schlagworte
"Hetz-Kampagne", "Geschäftsschädigung" und "Rufmord", aber Frontal21 hat
auch bereits die Lösung. Neben der üblichen Forderung nach schärferen
Gesetzen wird die Aktion "Internetvictims" empfohlen, wo sich Personen
zu Wort melden können, die ihrer eigenen Ansicht nach zu Unrecht an den
Pranger gestellt wurden. Wir denken, dass im Internet jeder frei seine
Meinung sagen können sollte, auch wenn er sich vom Internet selbst
ungerecht behandelt fühlt. Ein Grundrecht, das Frontal21 und
"Internetvictims" aber offenbar nur für sich selbst gelten lassen
wollen. Ausserdem zeichnet sich bereits ab, dass bei "Internetvictims"
altbekannte Abzocker eine neue Bühne gefunden haben.
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